Nachsorgeuntersuchung 04.10.2007
Ich hatte mir gewünscht, dass
Moni mich begleitet, somit kommen die Schwiegereltern zur Kinderbetreuung am
Vorabend. Um 9 Uhr sind wir in der Sprechstunde in der Chirurgischen Uniklinik.
Ich bin ziemlich nervös und
unsicher. Die Rückkehr an diesen Ort gibt mir irgendwie den Rest.
Zuerst wird mir von einem PJ´ler Blut
abgenommen. Dann melden wir uns im CT an, müssen aber noch auf die Laborwerte
warten. Als die für das CT
entscheidenden Blutwerte vorhanden sind, geht es auch direkt los. Nach einer
kurzen Wartezeit wird uns
hinterher der Befund von einem Radiologen erläutert:
Narbe in der rechten Lunge und die bekannte Lymphozele (Flüssigkeitsansammlung), ansonsten
keine
Lymphknoten oder irgendwelche Auffälligkeiten zu erkennen.
Der erste, jedoch kleinere Stein fällt uns vom Herzen. Zurück bei den Chirurgen
bitte ich gleich die Schwester, ob
sie im Computer die restlichen Laborwerte nachschauen könnte. Dann kommt die
Erlösung und der größere
Stein fällt von uns:
Beta-HCG unter 1 U/l, LDH 190 und AFP 3,3 U/ml; somit alles im Lot.
Eigentlich könnten wir jetzt gehen, müssen aber noch auf das Gespräch mit dem
Chirurgen warten, dieser
wiederholt noch einmal den radiologischen Befund und nach allgemeinen
Ratschlägen verlassen wir um 13 Uhr
die Klinik. Über den zeitlichen Ablauf kann man sich nicht beschweren, ich hatte
eigentlich damit gerechnet,
dass wir den ganzen Tag brauchen. Zum Abschluss gehen wir beide noch gemütlich
in der Sonne und ohne
Kinder eine Kleinigkeit Essen.